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  • 28. Apr. 2007

    Xin chao zusammen!

    Oh je, schon ist es soweit und unser letzter Abend in Vietnam neigt sich dem Ende entgegen. Wie schnell die Zeit vergeht! Leider hatten wir in den letzten Tagen aufgrund von Zeit und Internet-Problemen keine Gelegenheit zu schreiben – aber seid beruhigt! Uns geht es prima!

    Nach unserer Tour von Hue nach Hoi An und Mui Ne sind wir seit gestern Abend in Saigon (ja, so nennt man es immer noch, auch wenn die Stadt offiziell natuerlich Ho Chi Minh City heisst). Aber der Reihe nach!

    Hue – Vietnam
    Nach unserem letzten Beitrag sind wir ja unmittelbar mit dem Flieger nach Hue aufgebrochen. Dort angekommen hat uns eine bruetende Hitze erwarten und das zu spaeter Stunde – schliesslich sind wir ja erst so gegen viertel vor neun in Hue gelandet. Dank Pick Up Service von unserem tollen Hotel waren wir dann aber schnell da. Insgesamt muss man echt sagen, dass die Hotels hier einen recht hohen Standard haben. Fuer knapp 20 $ pro Zimmer hat man eigentlich alles was man braucht: AC, Bett, Toilette und Dusche!!! 😀 Das Binh Minh Sunrise (Link & Adresse folgen fuer Interessierte spaeter) hat sich echt durch das super freundliche und immer gut gelaunte Personal ausgezeichnet! Ganz davon abgesehen, dass die Zimmer echt sehr sauber waren – und das ist es ja, worauf es neben obigen ankommt!!!!

    Lustig war auch, dass wir dort einen Verwandten der Familie, die das Hotel leitet kennengelernt haben, der doch glatt in Muenster lebt! Was sagt man dazu: klein ist die Welt! Aber zurueck zum eigentlichen! Ihr kennt das ja schon, ich schweife leicht ab!

    Am naechsten Morgen haben wir uns dann bei knapp 40 Grad auf Stadterkundung gemacht und vor allem jeden Winkel der Zitadelle und der alten Kaiserstadt erkundet! Sehr spannend: die vermeintlich alten Palaeste (sind nun gar nicht so alt) in einer Umgebung, in der wir zum ersten Mal die Spuren des Krieges entdecken konnten. Leider sind die Spuren dann auch so extrem, dass man die wahre Pracht der Anlage nur noch erahnen kann (daran ist aber natuerlich nicht nur der American War Schuld).

    Am zweiten Tag ging es dann auf dem Moffa durch die Gegend, um weitere Sehenswuerdigkeiten zu erkunden. Eigentlich wollten wir die Moffas als Fortbewegungsmittel ja meiden (ohne Helm, Verkerhschaos – ergo vermeintlich gefaehrlich). Aber das gehoert in Vietnam einfach dazu und ganz ehrlich: bei der Hitze war das echt die angenehmste Art und Weise sich fortzubewegen. Und zudem haben wir uns absolut sicher gefuehlt! Hatten unsere Tour bei „Cafe on Thu Wheels“ gebucht (Empfehlung von Lonely Planet) gleich um die Ecke: deren einziges Business ist es einfach, Touris auf Moffas die Gegend zu zeigen.

    Am folgenden Tag sind wir dann frueh morgens mit dem angemieteten Wagen samt Chauffeur (selber fahren darf und will man hier nicht!!! 😉 ) nach Hoi An aufgebrochen!

    Hoi An – Vietnam
    Auf der Fahrt haben wir dann diverse Stops eingelegt: zunaechst am Lang Co Beach (huchu – endlich richtig schoener weisser Strand), am Wolkenpass (schade, dass es etwas diesig war), am China Beach (huchu – noch mehr weisser Strand!) und schliesslich an den Mamorbergen! Diese haben wir dann mal wieder passend in der Mittagshitze (die Temperaturen bei unserem Ausflug zur Parfuempagode waren nix dagegen) bestiegen, wurden aber zuvor noch beim Ticket Verkauf „ausgenommen“. Leider ist das Englisch der Vietnamesen gerade was Zahlen angeht, doch manchmal etwas undeutlich (wohl vor allem wenn sie falsch verstanden werden wollen), so dass wir statt 15.000 VND satte 50.000 VND bezahlt haben (1 Euro = 21.000 VND). Wir wurden also echt um ein Vermoegen erleichtert!!!! 😀 Bei den Preisen hier, wird man einfach geizig. Fuer uns in Deutschland ist das nicht viel Geld, aber hier kann man dafuer eine komplette Mahlzeit erhalten.

    Die Hoehlen und Pagoden auf dem Wasserberg waren schon interessant, auch wenn sich bei uns so langsam eine gewisse Gleichgueltigkeit gegenueber Pagoden einschleicht! Klar sind sie interessant, aber eigentlich sieht dann doch auch eine wie die andere aus! Ist ja bei Kirchen auch nicht wirklich anders….

    Gegen zwei Uhr nachmittags kamen wir dann in Hoi An an und haben unser super huebsches Hotel bezogen. Nur zu doof, dass der Pool (ein Grund, dass unser Wahl auf dieses Hotel gefallen war) leider erst wieder in fuenf Tagen verfuegbar war. Die Erfrischung haetten wir naemlich maechtig gebraucht! Den die Sonne brannte und das Thermometer stieg und stieg!

    Tapfer wie wir sind, haben wir uns aber dennoch recht bald wieder auf Erkundungstour begeben – nicht zuletzt hatte da aber auch mal wieder unser Magen die Kontrolle uebernommen. Die Tour des wunderschoenen Altstadtkerns von Hoi An haben wir dann aber ziemlich schnell wieder aufgegeben, da mich so langsam der Sonnenstich oder Hitzeschlag ereilte. Vermutlich etwas wenig Kopfbedeckung am Strand 🙂

    An unserem zweiten Tag in Hoi An haben wir dann das einzig richtige bei solchen Temperaturen getan: Strand!!!!!! Ein Tag Strand pur – nur in der Sonne (vielmehr Schatten) liegen und relaxen. Und das an einem wunderschoenen weissen Strand!!!! Etwas nervig waren nur „Linda“ und ihre Freundinnen, die staendig ankamen: „U buy something from me???“ – Nein danke! Wir wollen gerade weder Perlenkette, noch Nuesse oder sonst was!

    Oh je, die Zeit rennt! Und Steffi wartet schon ungeduldig! Also ganz schnell. Am letzten Tag in Hoi An sind wir dann noch nach My Son aufgebrochen – in einem nicht klimatiesierten und bis auf den letzten Platz belegten Bus! Im Dschungel angekommen erwarteten uns dann wieder einmal 40 Grad im Schatten (halb zehn morgen), dafuer aber auch die wirklich beeindruckenden Ueberbleibsel der Cham-Staette. Sehr traurig zu sehen, wie viel der ueber tausend Jahre alten Anlage, in wenigen Tagen im Krieg zerstoert wurde….

    Abends ging es dann mit dem Sinh-Cafe Bus auf nach Mui Ne: 19 Stunden Busfahrt. War aber eigentlich weniger schlimm als ich es mir vorgestellt hatte und man konnte doch ganz gut schlafen! In Mui Ne hat uns dann ein fantastisches Resort erwartet: Honeymoon Feeling im Paradise! Einfach nur herrlich – tja, nur schade, dass Steffi und ich alleine da waren! Fuer die romantische Athmosphaere waren wir da ausnahmsweise mal nicht die richtigen Reisepartner 😀

    In Mui Ne haben wir dann zwei tolle Tage verbracht und sind wie gesagt, seit gestern Abend in Saigon.

    Heute war Shopping & Sightseeing Tour angesagt – beides sehr erfolgreich. Naeheres folgt spaeter, denn wir haben morgen einen anstrengenden letzten Tag vor uns und es ist schon spaet (vor allem, wenn man die ganzen heute erworbenen Sachen noch im Rucksack unter kriegen muss!

    Daher an dieser Stelle ein Gute Nacht in die Runde von den etwas Traurigen (weil letzter Abend).

    Sonja & Steffi

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